Was bewegt sich bei den Schloss-Festspielen

LIEWO 19.11.2017   Bericht von der Medienkonferenz vom 10.Nov.2017        zum Bericht

W&O 11.11.2017  Bericht von der Medienkonferenz vom 10. Nov.2017     zum Bericht

Die Organisation läuft auf Hochtouren. Die Gelder der Gemeinden und des Kantons sind so gut wie gesichert. Noch fehlen namhafte Sponsoringbeiträge, aber wir sind zuversichtlich. Die Verträge mit Solisten und Orchester (Sinfonieorchester Liechtenstein SOL) stehen vor dem Abschluss.

Sie möchten gerne als Sponsor dabei sein? Wir haben verschiedene Möglichkeiten.
—> melden sie sich bitte bei Res Lippuner,  Email:   res.lippuner@nullrsnweb.ch

Der neue Standort der Bühne am See ist vom Stadtrat Buchs zugesichert.

Kuno Bont hat am Freitag, 3. Nov. im Hotel Taucher die Anwohner informiert.  Bald wird der Internet-Auftritt für La Traviata aufgeschaltet sein, damit der Vorverkauf, auch im Hinblick auf Weihnachtsgeschenke, starten kann.

Seit Juni probt der Festspielchor im Musikheim am See. Mehr als 60 Sängerinnen und Sänger sind mit grosser Freude dabei. Sie haben keine einfache Aufgabe, denn die Texte müssen in italienischer Sprache zusammen mit der Musik auswendig gelernt werden.

La Traviata

Mit der Oper La Traviata, einer der meistgespielten Opern von Giuseppe Verdi, haben die Werdenberger Schloss-Festspiele eine Oper ausgewählt, die ermöglicht, Freunde zu gewinnen. „La Traviata“ ist ein Werk, das vieles bietet: raffiniertes musikalisches Zusammenspiel, starke Emotionen und tiefen menschlichen Ausdruck. Damit die in italienischer Sprache gesungene Oper für alle verständlich ist, werden voraussichtlich Untertitel in deutscher Sprache eingeblendet.

Bill Maxfield, der als musikalischer Leiter der Oper das Orchester dirigieren wird, wünscht sich, Verdis Musik in „absoluter Ehrlichkeit und das musikalische Spiel in hoher Qualität“ erklingen zu lassen.
Darauf darf man gespannt sein, auch darauf, wie Regisseur Kuno Bont die Oper bildlich gestaltet. Er will mit stimmigen und sinnigen Bildern arbeiten, die zusammen mit Verdis Musik alle Sinne berühren.

Bericht der a.o.Generalversammlung vom 7.12.16 .. im W&O vom 9. Dez. 2016

«La Traviata» am See

GRABS/BUCHS ⋅ Die Werdenberger Schloss-Festspiele haben ein neues Konzept. Im Sommer 2018 führen sie die Verdi-Oper «La Traviata» auf. Spielort ist nicht mehr der Schlosshof.

Alexandra Gächter

Es war in vergangener Zeit still um die Werdenberger Schloss-Festspiele. Am Mittwochabend meldete sich die Genossenschaft mit einem Paukenschlag zurück: An der ausserordentlichen Generalversammlung verkündete die Direktion ihr neues Konzept und die Wahl der nächsten Oper: «La Traviata». Die künstlerische Leitung teilen sich Kuno Bont – er ist zuständig für die Inszenierung so­wie die Regie – und Bill Maxfield, welcher Kapellmeister ist. Geprüft wurden vier Opernvorschläge. «Wir einigten uns auf ‹La Traviata›, weil wir die Schloss-Festspiele mit etwas Grossem wiederbeleben möchten», so Maxfield. Verdis Oper sei berühmt und dramatisch und eigne sich dafür sehr gut. «Wir trauen uns, grosse Kunst zu bringen», so Maxfield weiter. Die Oper beginnt «im Grossen», also mit einem Fest mit vielen Ak­teuren und endet «im Kleinen» – mit der tragischen Hauptfigur. Bei den komischen Opern sei das oft umgekehrt. «Ich finde, je kleiner das Stück auf der Bühne wird, desto spannender ist es.» Und wie bei Verdis Opern üblich, sehe die Welt am Schluss anders aus. «Man begibt sich auf ein ­höheres, geistiges Niveau», sagt Maxfield.

Schloss wird mit einbezogen

Die Arbeitsgruppe Kunst beschäftigte sich mit der Spielort-Frage. Der Schlosshof eignet sich nur bedingt. Eine geeignete Infrastruktur für das Catering fehlt, die Platzzahl ist beschränkt, die Sicherheitsbestimmungen sind hoch, die Auf- und Abbauzeiten lang und das Schloss ist nicht leicht zugänglich. Geprüft wurden verschiedene Varianten. Neben dem Schloss stand der Marktplatz, die Wiese beim Schlangenhaus und die Reithalle zur Diskussion. «Entschieden haben wir uns für den Marktplatz. Die Oper wird also am Werdenbergersee auf­geführt», sagte Kuno Bont am Mittwochabend im Grabser «Schäfli».

Das Schloss wird dennoch mit seiner markanten Erscheinung präsent sein und das einzigartige Ambiente des Opernerlebnisses stark mitprägen. Zum Konzept der neuen Inszenierung gehört auch ein Rahmenprogramm, welches in Zusammenarbeit mit dem Verein Schloss Werdenberg und weiteren Akteuren durchgeführt wird.

 Weiterlesen: Bericht vom W&O Seite3

Bericht ausserordentliche Generalversammlung vom 7. Dez. 2016

Neue Direktion und „La Traviata“                                                      Bericht von Kuno Bont

Anlässlich einer ausserordentlichen Genossenschaftsversammlung haben die Werdenberger Schloss-Festspiele eine neue Direktion und mit „La Traviata“ ein neues und äusserst attraktives Opernprojekt vorgestellt. Die Oper soll 2018 über die Bühne gehen. Nicht mehr auf dem Schloss, sondern am Werdenberger See. Die künstlerische Leitung der Inszenierung teilen sich der neue musikalische Leiter Bill Maxfield (Kapellmeister) und Kuno Bont (Regie, Inszenierung).

Die Verwaltung unter Interimspräsident Roger Rusterholtz hat die verflossenen Monate intensiv genutzt, um die Werdenberger Schloss-Festspiele selbstkritisch zu hinterfragen und ein neues Konzept auszuarbeiten, das nicht nur den Weiterbestand sichern, sondern auch zeitgemässe Organisations- und Durchführungsstrukturen bringt soll.

Neues Konzept

In zahlreichen Sitzungen wurden die Organisationsform, die Möglichkeit für Kooperationen sowie das künstlerisch-inszenatorische Konzept der Werdenberger Schloss-Festspiele gründlich überprüft. Dabei wurde mit Blick auf eine nachhaltige Lösung und eine Verbesserung der Eigenwirtschaftlichkeit, auch der Standort zur Disposition gestellt.
Die Abklärungen ergaben zudem, dass die bestehende Tribüne aus sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr weiterverwendet werden kann und in Zukunft eine andere Lösung gesucht werden muss. Neu soll auch vermehrt mit anderen einheimischen Vereinen zusammengearbeitet werden.

weiterlesen Bericht Kuno Bont

Ausserordentliche Generalversammlung am 7. Dez 2016, 19h im Rest. Schäfli, Grabs

Alle Genossenschaftsmitglieder sind per Briefpost eingeladen worden.
Auch die Mitglieder des Freundeskreises sind herzlich eingeladen, allerdings ohne Stimmrecht.

An der letzten Versammlung der Genossenschaft Werdenberger Schloss -Festspiele stand die Auflösung auf der Traktandenliste.

Mit Ihrer Unterstützung konnte dies verhindert werden. Ein deutliches Bekenntnis zur Förderung der einheimischen Kunst war spürbar.
Mit der neu gewählten Verwaltung konnte in diesem Jahr innerhalb der vier Arbeitsgruppen ein neues Konzept erarbeitet werden, das uns erlaubt, damit an die Öffentlichkeit zu gelangen.
Darum laden wir Sie zur ausserordentlichen Generalversammlung ein, um Sie mit dem neuen Projekt vertraut machen.

hier das   Protokoll der Generalversammlung von 8.3.2016

Neustart der Schloss-Festspiele

An der Generalversammlung der Genossenschaft Werdenberger Schloss-Festspiele vom 8. März 2016 beantragte der Verwaltungsrat, die Auflösung der Genossenschaft. Bis auf zwei sind alle Verwaltungsratsmitglieder zurückgetreten.

Dies schockierte viele Freunde der Oper und es regte sich Widerstand, vor allem von Seiten des Festspiel-Chores.
Nach dem grossen Erfolg der Oper „Die verkaufte Braut“ im 2015 kann man doch nicht von Auflösung sprechen!

An der Versammlung wurde der Antrag auf Auflösung abgelehnt und ein neuer Verwaltungsrat gewählt.
Dieser organisierte sich in vier Gruppen: Kunst / Organisationsform / aktuelle Aufgaben (Finanzen, Homepage, Werbung usw.) / Zusammenarbeit mit dem „Verein Schloss Werdenberg“.

Bereits ist in vielen Sitzungen gearbeitet worden unser Ziel ist, im Sommer 2018 wieder eine Oper aufzuführen.

Unter „Weiterlesen“ können sie die Zeitungsberichte ab Februar 2016 abrufen.

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